Bezirk 8 Rhein-TaunusBezirk 8 Rhein-Taunus

2x Berliner Wertung und 2x klare Siege in der 1. Runde des 4er Pokals

runde1Am gestrigen Sonntag stand die erste Runde im 4er-Mannschaftspokal des Bezirks 8 auf dem Programm. Bei zwei Paarungen wurde es spannender, als gedacht, bei einer Paarung deutlicher, als gedacht.

Gastgeber Wiesbaden 1885 trat gegen Taunusstein an, wenn man das Spieler-Potential beider Vereine betrachtet eine klare Sache. Auch bei SG Turm Idstein gegen SFr Stiller Zug Wiesbaden war die Favoritenrolle klar vergeben. Doch es sollte knapper werden, als gedacht.

Bierstadt I als Aufstiegsfavorit in die Landesklasse hatte es mit einem möglichen Gegner aus der Landesklasse zu tun und durfte gegen die Schachfreunde aus Erbach spielen. Geisenheim I bekam die vermeintlich zweite Garnitur aus Bierstadt zugelost, wobei der Bierstädter Nachwuchs bekanntlich sehr spielstark ist.

Der erste KO erfolgte bei der Begegnung Bierstadt I gegen Erbach. Die Erbacher gewannen deutlich mit 3,5 zu 0,5, wobei zu erwähnen ist, dass Bierstadt nicht mit der ersten Garnitur antrat und auf einen Jugendspieler zurück griff. Die nächste Entscheidung fiel zu Gunsten von Wiesbaden 1885 aus. Zunächst sah es zwar gut für die Taunussteiner aus, die an den letzten beiden Brettern beide Partien gewannen und mit 2:0 in Führung gingen, doch an den ersten Brettern setzten sich die deutlich stärkeren Wiesbadener  Spieler durch, es stand schließlich 2:2 und so gab die Berliner Wertung den Ausschlag für den WSV 1885.

Noch knapper war es in der Begegnung zwischen SG Turm Idstein und dem Stillen Zug. Brett 1 gewann Eduard Schwarz für Idstein, Brett Zwei konnte Stefan Sitta für den Stillen Zug gewinnen. Brett 3 endete mit einem Remis, womit die Entscheidung am 4. Brett fallen sollte. Idstein reichte ein Remis, um weiter zu kommen, Ernst Machwirth vom Stillen Zug musste gegen den Nachwuchsspieler Aleksandr Markosyan gewinnen, damit seine Mannschaft weiter kommt. In einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern verteidigte sich Markosyan aber sehr umsichtig und schließlich willigte der Wiesbadener ins Remis ein. Die Idsteiner gewannen somit durch einen Punkt in der Berliner Wertung, nachdem der Mannschaftskampf 2:2 endete.

Die letzte Entscheidung fiel dann in der Begegnung zwischen Bierstadt 2 und Geisenheim. Geisenheim konnte die letzten beiden Bretter recht schnell gewinnen und ging mit 2:0 in Führung, der Bierstädter Marcel Knödler an Brett 1 konnte die Begegnung aber offen halten. Sein Gegner stellte im 40. Zug einen Turm und somit die Partie ein, also blieb Bierstadt noch im Spiel. Die Aufgabe für Julius Viol war aber keine leichte, denn sein Gegner (Michael Link) hat schließlich ein paar hundert Punkte mehr auf dem DWZ-Konto. Julius hielt die Partie lange offen, auf Gewinn konnte er allerdings nicht spielen. Seine Chance lag im deutlichen Zeitvorteil, den er gegenüber seinem Gegner hatte. Doch der Geisenheimer verschaffte sich immer mehr Vorteile, konnte schließlich einige Bauern gewinnen um schließlich in ein gewonnen Endspiel abzuwickeln. Mit wenigen Sekunden auf der Uhr holte sich Michael Link eine neue Dame und Julius gab sich geschlagen. Somit gewinnt Geisenheim 3:1 und steht ebenfalls in der nächsten Runde.

Die Auslosung erfolgt in Kürze, wegen der weiterhin ungeraden Zahl an Mannschaften werden noch einige Details geklärt.

Die Ergebnisse im Überblick:

FC Bierstadt I - Sfr. Erbach  0,5 : 3,5

Klaus Mertens  -  Heiko Marzahn 0:1

Uwe Menning - Eric Simon 0,5:0,5

Igor Diskovskyi - Markus Pauly 0:1

Marcus Lichtenthäler - Richard Poreba 0:1

 

SG Turm Idstein - Sfr. Stiller Zug Wiesbaden 2 : 2 

Eduard Schwarz - Lutz Schneider 1:0

Andreas Rump - Stefan Sitta 0:1

Matthias Schwarz - Nina Spiegel 0,5:0,5

Aleksandr Markosyan - Ernst Machwirth 0,5:0,5

 

SC Taunusstein - Wiesbaden 1885 2 : 2

Helmut Lietz - Jens Gottschalk 0:1

Gabriel Demir - FM Ulrich Nehmert 0:1

Thorsten Emmermann - Helmut Zeyen 1:0

Michael Bolduan - Gerd Hedrich 1:0

 

FC Bierstadt II - Geisenheim 1 : 3

Marcel Knödler - Ekkehard Körbel 1:0

Julius Viol - Michael Link 0:1

Ivan Jakesevic - Dennis Tarcz 0:1

Luca Schneider - Stefan Schwenk 0:1

 

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